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Montag, 21. August 2017

Höhere Berufsfachschule aktiv

 

 

„Viele Sprachen – eine Stadt“ - Bericht über das Sprachfest 2014

Am 22. Januar 2014 wurden wir, die Schülerfirma dÜb – das  Übersetzungsbüro, ins Historische Rathaus vom Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration (ZMI) zum Rahmenprogramm „Markt der Möglichkeiten“ eingeladen. Das „Sprachfest“ hat um 15 Uhr begonnen und endete um 17 Uhr. Zusammen mit vielen Akteuren in der Sprachförderung und Institutionen, die sich  für die Themen Mehrsprachigkeit und Integration einsetzen, haben ihre Projekte vorstellen können, waren wir mit unserer Schülerfirma dabei. An 14 Mitmach-Stationen konnten die Besucherinnen und Besucher des Sprachfestes Methoden und Lernansätze erleben und sich über die Angebotsvielfalt in Köln informieren. An den einzelnen Ständen sollten sich die Besucher informieren können und neue Anregungen für ihre Arbeit bekommen.

Zunächst haben wir unseren Stand aufgebaut und uns vorbereitet. Über 400 Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der Sprachförderung haben sich anschließend über die Angebote in lebhaften Diskussionen informiert. So konnten wir über das spezielle Angebot des Berufskollegs Südstadt („Qualifikation Türkisch“ und „dÜb“) ausführlich informieren und für die Schülerfirma sogar neue Kunden gewinnen. Professor em. Dr. Wassilios Fthenakis, der Hauptredner der Veranstaltung zeigte sich von unserer Arbeit beeindruckt, wie auch wir seinen Vortrag zum Thema "Migration, Familie und Mehrsprachigkeit" höchst interessant fanden. Die Gäste haben sich mit unserem Informationsmaterial eingedeckt und auch wir haben viele interessante Projekte und Personen kennengelernt.

Geschäftsführerinnen: Şeyma Bora & Eda Kütük
Arbeitsorganisation: Ilayda Demirel
Projektleiter: Reimar Rehse

 

 

Teamtraining in der Handelsschule und Höheren Berufsfachschule

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Teilnahme am Projekt Europa macht Schule

Die Welt ist ein Dorf und auf dem globalen Arbeitsmarkt konkurriert man nicht nur mit Menschen, die aus einer Region oder einem Land kommen. Nur mit interkultureller Kompetenz gelingt es, in einer zusammenwachsenden und einer Welt zu agieren, die sich immer mehr vernetzt. Das ist das Fazit, dass die Klasse HB94 aus dem Projekt „Europa macht Schule“ zieht. In der Arbeit mit Projektpatin Dominica Koczar, einer jungen Polin, ging es aber zunächst einmal um die Unterschiede, die die Schülerinnen und Schüler im Alltag wahrnehmen. Die Studentin, die als Vierjährige nach Deutschland kam und seither in beiden Kulturen zu Hause fühlt, hat den Prozess zunächst durch eine Präsentation über ihre polnische Heimat. „Wenn ich in Polen bin, dann bin ich oftmals die Fremde“, erklärte Koczar eindrucksvoll an vielen Beispielen. Dieses Gefühl konnten besonders die Schülerinnen und Schüler mit türkischen Wurzeln nachvollziehen. Doch beim genaueren Hinsehen offenbarte sich, dass auch andere „Migartionshintergründe“ und Fluchtgeschichten das Leben der Schülerinnen und Schüler beeinflussen. Was es bedeutet, eine andere Religion, Herkunft, Lebenseinstellung zu haben arbeiteten die Schülerinnen und Schüler In PowerPoint-Präsentationen heraus und begriffen, dass nicht der Unterschied an sich, sondern vielmehr der Umgang damit der Grund für eine gelungene oder gescheiterte Integration sein kann.

Bei der Vorbereitung der Abschlusspräsentation, die am 28. Januar 2011 in der Sporthochschule einen interessanten Einblick in die Arbeit der fast 20 Projektgruppen gab, wurde es dann richtig international. „Begrüßt Euch auf Polnisch, fragt auf Türkisch wie es Euch geht und sagt Euch auf Deutsch, dass Euer gegenüber Klasse ist“, lautete eine interkulturelle Aufgabe. Die Schülerinnenund Schüler meisterten sie mit Bravour. Kreativ zeigten sie sich, als sie in Spielsequenzen das Thema Integration/Umgang mit Unterschieden in vielen Facetten erarbeiteten. So macht Integration in der Klasse richtig Spaß.

 

 

Schülergruppe des Berufskolleg Südstadt zu Besuch im Landtag

Die Klasse HB06 des Berufskolleg Südstadt besuchte am 24.02.2011 die Abgeordnete für den Kölner Süden, Andrea Verpoorten, im Düsseldorfer Landtag.
 
Nach einer Einführung in die parlamentarische Arbeit des Landtags, konnte die Gruppe in der Plenarsitzung den Berichten aus dem Vermittlungsausschuss zur Hartz IV-Reform lauschen. Dieses Thema war auch schon im Unterricht besprochen worden.
 
In der darauf folgenden Diskussionsrunde mit MdL Andrea Verpoorten wurden von den politisch interessierten Jugendlichen aktuelle Politikthemen und -probleme unverblümt angesprochen. Neben den Themen erneuerbare Energien und Hartz IV-Reform und interessierten sich die Jugendlichen ganz besonders für die Voraussetzungen und Wege einer Karriere in der Politik und den Tagesablauf der Politikerin. Vielleicht werden ja schon bald einige unserer Schülerinnen und Schüler als Abgeordnete im Landtag aktiv an der Gestaltung unseres Landes mitarbeiten. 
 
Der Ausflug war für alle Beteiligten ein voller Erfolg!

 

 

„Was sind eigentlich vermögenswirksame Leistungen?“ – SchülerInnen beraten SchülerInnen am Berufskolleg Südstadt

Am 24.02.2010 hatten die Schülerinnen und  Schüler der Höheren Berufsfachschule des Berufskollegs Südstadt schon zum dritten Mal die Gelegenheit sich von ihren MitschülerInnen der Berufsschule in Fragen der Geldanlage beraten zu lassen. Die Auszubildenden zum Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen hatten in einem Differenzierungskurs zur Finanzberatung verschiedene Themen vorbereitet. So hatten ihre „Kunden“ die Möglichkeit sich z.B.  über die Anlagemöglichkeiten auf Konten, vermögenswirksame Leistungen und die Riester-Rente umfassen zu informieren. Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen war das besonders interessant, da viele im Sommer eine Ausbildung beginnen und wir immer wieder fest stellen, dass die neuen Auszubildenden häufig nicht über eine hinreichende finanzielle Grundbildung verfügen. Sie schließen dann nicht selten Verträge ab, die sie mit ausreichender Information so nicht abgeschlossen hätten. Wenn diese Themen im Unterricht der Auszubildenden behandelt werden kommt immer wieder die Aussage „Hätte mir das mal einer vorher gesagt!“

Das Projekt ist ein erster Schritt diese Lücke zu schließen. Die Erfahrungen zeigen, dass die SchülerInnen der HÖHA die Auszubildenden als kompetente Berater anerkennen und sich gerne beraten lassen. Die altersbedingte Nähe der SchülerInnen untereinander trägt außerdem zur positiven Resonanz bei. Und so liest sich das Feedback zum Projekt: „Das war klasse und sollte in Zukunft unbedingt wiederholt werden!“, „Echt coole Aktion, sie hat mir sehr viel gebracht“ und „Jetzt weiß ich, was ich will“. Alles das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und deshalb wird es auch weiterhin einmal im Jahr am BK Südstadt heißen: „SchülerInnen beraten SchülerInnen.

 

Zum 4. Mal waren am BK Südstadt „Helden gesucht“

Das Berufskolleg Südstadt in Köln startete eine weitere  Typisierungsaktion mit der DKMS

Wie man in Köln so sagt ist einmal – keinmal, zweimal ein Muss und dreimal Tradition. Und da man an Traditionen festhalten soll, fand am 17. und 18. Dezember 2009 am Berufskolleg Südstadt zum vierten Mal eine Typisierungsaktion in Zusammenarbeit mit der DKMS statt.

Wieder wurden die Aktionstage von einer Klasse der Höheren Berufsfachschule (HB 86) im Rahmen eines Projektes organisiert und durchgeführt.

Unter dem Motto „SchülerInnen informieren SchülerInnen“ bereiteten sie in Gruppen Präsentationen zum Thema für die anderen Klassen vor. Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit waren ihnen dabei ganz besonders wichtig.

In dieser Phase informierten eine Spenderin und ein Spender die Schülerinnen und Schüler der HB 86 „aus erster Hand“ über den Ablauf der Spende. Auf die Frage, ob sie erneut spenden würden, kam ohne Zögern ein überzeugtes „Ja“.

Hier zeigt sich, dass das bisherige Engagement der Schülerinnen und Schüler bereits Früchte trägt.  Seit Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2002 haben bereits 13 Schülerinnen/Schüler Knochenmark oder Stammzellen für einen Patienten/eine Patientin gespendet und so möglicherweise Menschen-leben gerettet.

Da die Typisierung einer jeden Blutspende die DKMS 50,00 € kostet, war eine der wichtigsten Aufgaben die Sammlung von Spenden zur Finanzierung unser Aktion. So wurden

zum Beispiel Spendenaufrufe verteilt und Waffeln zu Gunsten der DKMS verkauft. Ein Unternehmen aus Köln, die NR Neue Raumpflege GmbH, das auf unsere Aktion aufmerksam wurde, verzichtete auf Weihnachtspräsente für seine Kunden und spendete unserer Aktion 5.000 €. Insgesamt kamen so 7.610,47 € zusammen. An beiden Aktionstagen ließen sich dann 394 neue potenzielle Spenderinnen und Spender in die Datei aufnehmen. Ein ganz toller Erfolg.

Übrigens liebe Kolleginnen und Ko-llegen, die DKMS freut sich sehr über Nachahmer. Machen Sie es uns nach und Sie werden feststellen: Nie war Unterricht so wertvoll wie heute!

Anne Hillebrand

 

Teamtraining

In der Unterstufe findet gleich nach den Herbstferien ein Teamtrainingstag außerhalb des Schulgebäudes statt. Unter qualifizierter Leitung wird der Teamgedanke im Klassenverband gestärkt und die Teamfähigkeit jedes einzelnen Teilnehmers gefördert. – Und ganz nebenbei – es macht auch einen Riesenspaß!

Turniere

In der Höheren Berufsfachschule findet alljährlich ein Volleyballtunier statt, bei dem von mehreren Mannschaften der Klassensieger ermittelt wird.

DKMS

Die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule haben eine erfolgreiche DKMS-Typsisierungsaktion organisiert. Weitere Inforamtionen finden Sie hier.

Das Übersetzungsbüro (DÜB)

Das Übersetzungs-Büro ist ein von SchülerInnen geleitetes Unternehmen, das mit Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung zusammenarbeitet.

Kooperation zwischen der Fachhochschule Köln und dem Berufskolleg Südstadt

Am 11. September 2009 wurde im Gebäude der Fachhochschule Köln in der Claudiusstraße eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Fachhochschule Köln und dem Berufskolleg Südstadt unterzeichnet. Für die FH Köln unterzeichnete die Vizepräsidentin für Lehre und Studium der FH Köln, Frau Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, für das BK Südstadt die Schulleiterin Frau Scherer.

Auf dem Foto sind auch Schülerinnen und ein Schüler zu sehen; aus dieser Klasse kommen die ersten Teilnehmer am Projekt "Studieren probieren", bei dem Schülerinnen und Schüler eine Veranstaltung der FH belegen und dort auch einen "Schein" (Nachweis des bestandenen Kurses) erwerben können. Dieser Qualifikationsnachweis kann bei einem späteren Studium an der FH Köln sogar angerechnet werden, so dass der Kurs nicht erneut belegt werden muss.

Wenn Sie mehr über die Kooperation zwischen der Fachhochschule Köln und dem Berufskolleg Südstadt erfahren möchten, dann klicken Sie hier.