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Dienstag, 12. Dezember 2017
Ansprechpartnerinnen: 

Monika Wenzel

Ursula Schreiber-Klinke

Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen  zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt. Damit ist Gender Mainstreaming ein Auftrag an die Spitze einer Organisation und an alle Beschäftigten, die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und Männern in der Struktur, in der Gestaltung von Prozessen, in den Ergebnissen und Produkten, in der Kommunikation und in der Steuerung von vornherein zu bedenken, um das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern effektiv verwirklichen zu können.

Der Gender-Mainstreaming - Ansatz bezieht daher auch die Situation der Männer in unserer Gesellschaft mit in die Analyse der Situation der Geschlechter ein.

Dieser Prozess macht institutionelle Frauenpolitik jedoch keineswegs überflüssig, sondern ermutigt und erweitert sie, da Analysen gezeigt haben, dass Frauen in weiten Bereichen unserer Gesellschaft weiterhin benachteiligt sind. Das Instrument der Frauenförderung wird daher gemeinsam mit der Idee der Jungenförderung an unserer Schule verwirklicht, denn Qualität von Schule muss sich auch an der Antwort auf die Frage messen lassen, was sie zur Förderung der Chancengleichheit der Geschlechter und zur Beseitigung von bestehenden geschlechtstypischen Nachteilen für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer leistet (§ 2 Abs. 6 SchulG).

Weitere Informationen finden Sie hier als .pdf-Datei.